Bad Sodens letzter Auftritt vor heimischer Kulisse gegen Dresden

Stefan Bräuer: „Ein Alles-oder-Nichts-Spiel“

Die TG Bad Soden bestreitet am kommenden Sonntag ihr letztes Heimspiel in dieser Saison. Im Kampf um den Klassenerhalt ist ein Sieg gegen den VCO Dresden eigentlich Pflicht.

Die Ausgangslage hat sich nicht geändert: Die TG Bad Soden belegt den letzten Platz und liegt einen Punkt hinter dem Sportbund München Ost. Noch verleiben drei Partien, um am einzigen Konkurrenten im Kampf um den Ligaverbleib noch vorbeizuziehen – München hat sogar noch vier Spiele, um Punkte zu sammeln. Am Sonntag (16 Uhr, Otfried-Preussler-Halle) haben die Bad Sodenerinnen nun zum letzten Mal die Chance vor eigenem Publikum zu punkten. Das Team von Stefan Bräuer erwartet den VCO Dresden. In den letzten beiden Partien geht Bad Soden dann auf Reisen: Am 25. März geht es zu den Roten Raben Vilsbiburg II, die letzte Partie findet erst am 22. April in Offenburg statt.

Weiterhin wartet die klassenhöchste Volleyball-Mannschaft aus dem Main-Taunus-Kreis auf den ersten Heimsieg. Überhaupt gelang der TG Bad Soden in dieser Zweitliga-Saison erst ein Sieg – und zwar ausgerechnet beim kommenden Gegner in  Dresden. In Reihen der TG Bad Soden hofft man, dass dies ein gutes Omen ist und endlich der erste Erfolg vor heimischer Kulisse eingefahren werden kann. Der Zeitpunkt dafür könnte kaum besser sein. Schon einige Male schnupperten die Bad Sodener Damen am ersten Heimsieg, mussten sich aber satte vier Mal in der Preussler-Halle im Tiebreak geschlagen geben.

Ein Punktgewinn könnte am Sonntag gegen Dresden fast schon zu wenig sein. „Es ist unsere letzte Chance zu Hause zu gewinnen, und es ist eine der letzten Chancen an der Tabellensituation etwas zu ändern. Für uns ist das ein Alles-oder-Nichts-Spiel,“ sagt Stefan Bräuer.

In die Karten könnte den Bad Sodenerinnen spielen, dass die jungen Dresdenerinnen an diesem Wochenende gleich zwei Partien bestreiten. Einen Tag zuvor ist der VCO bereits in Neuwied gefordert. Trainer Bräuer hat dennoch eine hohe Meinung von diesem Gegner: „Das ist ein hochtalentiertes Nachwuchsteam.“

Zu sehr möchte Stefan Bräuer den Fokus aber gar nicht auf den Gegner richten: „Wir wollen uns von unseren Zuschauern mit einem Sieg verabschieden. Wenn nicht jetzt, wann dann? Die Mädels werden alles geben und wollen sich beweisen. Die Mannschaft glaubt daran.“

Im Training wurde an der Feinabstimmung zwischen Zuspiel und dem Außenangriff gefeilt. „Wir haben intensiv gearbeitet und sind auf einem guten Weg“, ist Stefan Bräuer optimistisch.

Der Einsatz Josefine Fuhr ist nach einem Muskelfaserriss in der Schulter fraglich, dafür stiegen die zuletzt angeschlagenen, erkrankten oder verhinderten Ana Vanjak, Ewelina Menducka und Julia Osterloh wieder ins Training ein. Das Trio steht am Sonntag im wohl entscheidenden und letzten Heimspiel der Saison zur Verfügung.

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