2:3 Niederlage in Stuttgart, aber: „Das Glas ist halbvoll – nicht halbleer“

Im ersten Auswärtsspiel des neuen Jahres in der 2. Bundesliga Süd empfing die zweite Mannschaft der Allianz MTV Stuttgart das Team der TG Bad Soden und konnte sich in einem 130 minütigem Fünfsatzspiel mit 3:2 durchsetzen. (25:23; 21:25; 16:25; 25:20; 8:15)

Ohne die erkrankten Jacqueline Garski und Katharina Hinrichsen, dafür mit Ivana Vanjak als Gastspielerin reiste das Team nach Stuttgart an. Der Einstieg ins Spiel gelang der Sodener Startformation mit Pauline Schultz im Zuspiel, Vanessa Stricker und Ivana Vanjak auf der Außenposition, Julia Osterloh und Ana Vanjak im Mittelblock, Marlen Muschter auf der Diagonalposition und Leonie Meusel als Libero erstaunlich gut, so konnten sie sich nach einer 5:2 Führung bis hin zu einem Punktestand von 18:9 deutlich von ihre Gegnerinnen absetzen. Die Bad Sodenerinnen glaubten den Satzgewinn daraufhin schon sicher zu haben und ließen Stuttgart II nach beidseitig genommener Auszeit und einem Doppelwechsel (Fuhr für Schultz und Weber für Muschter) bis zum 21:18 herankommen. Der Rückwechsel und ein entschlossener Wille sicherten den Taunusstädterinnen jedoch schließlich den ersten Satz, welcher nach direkter Verwandlung des ersten Satzballes mit 25:23 an die Kurstädterinnen ging.

Auch der zweite Satz mit gleicher Startaufstellung schien zunächst vielversprechend, gelang es den Sodener Mädels doch, sich zu Beginn sofort einen kleinen Vorsprung herauszuarbeiten (11:7), den sie bis zu einer Führung von 20:15 konstant aufrechterhalten konnten. Der folgende Spielerwechsel auf Seiten der Gastgeberinnen (Wlk J. für Wenzel) gab der Heimmannschaft einen erneuten Aufschwung: Die Stuttgarterinnen konnten sich bis zum Spielstand von 20:20 herankämpfen. Aufgrund einiger Unstimmigkeiten auf dem Feld der Bad Sodenerinnen gelang diesen die Rückkehr ins Spiel leider nicht und das Team aus Stuttgart sicherte sich den Satz mit 25:21.

Die Endphase des zweiten Satzes spiegelte sich im gesamten dritten Satz wieder: Die TG Bad Soden gab diesen ohne große Aufholjagd, jedoch mit einigen spannenden Ballwechseln mit 16:25 an die Heimmannschaft ab.

Nach anfänglichen Schwierigkeiten (0:3) schien auch der vierte Satz, mit Menducka für Ana Vanjak, aus Sicht der Sodenerinnen keine Besserung zu bringen, doch mit einer stabilisierten Annahme und Dominanz im Block konnte sich das Team zurück ins Spiel kämpfen. Die Übernahme der Führung bewies den Siegeswillen der TG Bad Soden und die Mannschaft konnte einen Abstand zum Gegner aufbauen (14:9). Der Satz bewegte sich nun auf die entscheidende Phase zu und den Stuttgarterinnen gelang er bis auf drei Punkte an die Taunusstädterinnern heranzukommen. Diese wollten den Satz aber nicht mehr abgeben und glichen mit dem Satzgewinn (25:20) zum 2:2 Satzstand aus.

Der Tie-Break sollte nun die Entscheidung bringen. Die Heimmannschaft setzte sich schnell ab (5:2) und der leicht veränderten Sodener Aufstellung gelang es nicht sich an das gegnerische Team heranzukommen. Auch zwei Auszeiten sollten keine entscheidende Veränderung bringen, so ging der fünfte Satz mit 15:8 und das Spiel nach Stuttgart.

Bei der MVP-Wahl entschied sich Trainer Stefan Bräuer für Stuttgart`s Annie Cesar, Sodener Seite wurde Ivana Vanjak als wertvollste Spielerin geehrt.

Mit abschließenden Worten des Trainers „Das Glas ist halbvoll – nicht halbleer“, sehen die Taunusstädterinnen dem Heimspiel gegen VV Grimma am kommenden Sonntag 15.01 um 16Uhr optimistisch entgegen.