Damen 1 – Bad Soden braucht Punkte für den Ligaverbleib – Katharina Hinrichsen glaubt an ihr Team

So langsam wird es eng für die TG Bad Soden. In den verbleibenden vier Partien müssen dringend Punkte für Klassenverbleib in der 2. Liga Süd gesammelt werden. Am Sonntag gastiert der Tabellenvierte aus Straubing in der Preussler-Halle.

Die Vorentscheidung im Kampf um den Verbleib in der 2. Liga Süd hat die TG Bad Soden durch die Niederlage zuletzt in München verpasst. Viel schlimmer: Durch die Pleite rutschte die Mannschaft von Trainer Stefan Bräuer auf den letzten Platz ab und liegt nun einen Punkt hinter den Bayern. Es verbleiben vier Partien, um die Rote Laterne doch noch abzugeben. Aufgegeben hat in Bad Soden noch niemand.

Doch jetzt geht es um jeden einzelnen Punkt. Am Sonntag (16 Uhr) wäre gegen Nawaro Straubing der passende Zeitpunkt für den ersten Heimsieg. Die Aufgabe gegen den Tabellenvierten ist jedoch alles andere als einfach. Vor heimischer Kulisse in der Otfried-Preussler-Halle müssen die Bad Sodenerinnen nun liefern.

Trainer Stefan Bräuer hat gerade nach der Niederlage im direkten Duell beim DJK Sportbund München eine „Jetzt-Erst-Recht-Stimmung“ in seinem Team ausgemacht. Er glaubt weiterhin fest an den Ligaverbleib. Dafür müssten seine Spielerinnen allerdings die einfachen Fehler und Missverständnisse deutlich reduzieren. Die TG Bad Soden sehnt zudem ein Erfolgserlebnis herbei. Satte fünf Mal musste sich das junge Team in dieser Saison bereits im Tiebreak geschlagen geben.

Den Kampf um den Klassenverbleib kennt Katharina Hinrichsen aus den vergangenen Spielzeiten bestens. „Wir wissen wie es geht. Daraus ziehen wir unseren Mut und Optimismus“, sagt die Spielführerin. Sie setzt auf die Erfahrung einiger Spielerinnen, die genau mit dieser Situation umzugehen wissen sollten. Zudem hätte sich die Mannschaft in der Rückrunde stabilisiert, oftmals unglücklich den Kürzeren gezogen. Unterm Strich holte Bad Soden aber zu wenige Punkte und patzte im Kellerduell in München. Durch die beiden Siege hat München auch den direkten Vergleich für sich entschieden.

„Wir müssen nur auf uns gucken und unser eigenes Spiel auf die Reihe bekommen“, sagt Katharina Hinrichsen. München sei abgehakt. Die aktuelle Situation mit einem Punkt Rückstand auf den Vorletzten sei „schwierig, aber nicht aussichtslos“. Bad Sodens Spielführerin setzt auf die Einstellung und die Moral ihrer Mannschaft. Am Ende zählen aber nur Punkte und der Druck wird nicht weniger. Am Sonntag steht für Katharina Hinrichsen und Co. ein weiteres richtungweisendes Heimspiel gegen Straubing auf dem Programm.