Damen 1 – 2. Heimsieg gegen das Schlusslicht?

Die Volleyballerinnen der TG Bad Soden erwarten in der 2. Liga Süd am Samstagabend das Schlusslicht TV Holz.

Die Ausgangslage vor dem vierten Heimspiel in dieser Saison ist recht eindeutig. Wenn der Tabellensechste das punktlose Schlusslicht empfängt, dann sind die Rollen doch sehr eindeutig verteilt. Die TG Bad Soden ist gegen den TV Holz also der klare Favorit. Mit einem weiteren Heimsieg könnte die Mannschaft von Trainer Torsten Spiller den Platz im gesicherten Mittelfeld der Tabelle zementieren.

2. Bundesliga Volleyball
Verstärkung auf der Mittelblockposition: Julia Osterloh

Dabei soll auch wieder Julia Osterloh eine ganz entscheidende Rolle spielen. Nach den Abgängen einiger wichtiger Stammspielerinnen war man in Bad Soden froh, einen so erfahrenen Neuzugang verpflichten zu können. Vom ersten Moment an übernahm die ehemalige Bundesligaspielerin des VC Wiesbaden eine tragende Rolle im Team von Trainer Torsten Spiller. Eigentlich hatte die 29 Jahre alte Mainzerin ihre Volleyball-Karriere im Sommer an den Nagel gehängt. Sie wollte sich voll und ganz auf ihren Beruf Sportwissenschaftlerin und Dozentin konzentrieren. Doch der gute Kontakt zur Bad Sodenerin Steffi Lehmann war letztlich der ausschlaggebende Faktor, doch noch weiter zu spielen – wenn auch nur in der 2. Liga. Lehmann habe sie überredet, außerdem kannte sie mit Katharina Hinrichsen und Marlen Muschter weitere Spielerinnen im Bad Sodener Kader, was ihr die Zusage erleichterte. Bereut hat sie ihre Entscheidung bislang nicht. Der Beruf und das Volleyball lassen sich einigermaßen unter einen Hut bringen. „Unter 2. Bundesliga wollte sich auch nicht spielen“, sagt Julia Osterloh, die mit der bisherigen Ausbeute mit ihrem neuen Team durchaus zufrieden ist. Die zehn Punkte seien in Ordnung, vor allem wenn man die teilweise extrem angespannte Personalsituation aufgrund von Verletzungen und Erkrankungen in Betracht zieht.

Doch auch wenn es am Samstagabend gegen den Tabellenletzten geht, Julia Osterloh möchte den TV Holz auf keinen Fall unterschätzen: „Man weiß nicht genau, wie man den Gegner einschätzen muss. Zu Hause wollen wir aber etwas reißen. Ich hoffe auf eine ähnlich gute Unterstützung wie in den letzten Heimspielen.“ Die Mittelblockerin hofft dabei auch, dass ihre Mannschaft noch konstanter auftreten kann, „und dass wir keinen Einbruch erleben“. Das gesamte Team müsse das Spiel „bis zum Ende durchziehen“. Dann wäre auch der zweite Heimsieg gegen das Schlusslicht möglich.

(cn)