Damen 1 – „Alles ist möglich!“

Klaus „Herms“ Hermann ist vor dem wichtigen Heimspiel gegen das SWE Volley-Team optimistisch

Bad Soden. Noch sechs Partien stehen in der II. Bundesliga Süd für die TG Bad Soden auf dem Programm – und im Tabellenkeller wird es immer spannender. Die Volleyballerinnen aus Bad Soden  rangieren mit 18 Punkten nach 18 Partien auf Rang neun, vier Punkte vor dem ersten Abstiegsplatz, den aktuell der VC Offenburg belegt. „18 Punkte reichen nicht. Wir wollen den Abstand halten oder unseren Vorsprung ausbauen“, sagt Trainer Klaus Hermann vor dem wichtigen Heimspiel am kommenden Sonntag (16 Uhr) in der Hasselgrundhalle gegen das SWE Volley Team aus Erfurt.

2.Bundesliga Volleyball TG Bad SodenDie Gäste stehen zwar nur zwei Plätze besser in der Tabelle, haben aber auch schon fünf Zähler mehr auf dem Konto. „Wir müssen versuchen zu punkten. Es wäre vermessen zu sagen, dass wir drei Punkte holen müssen. Es ist aber durchaus möglich“, sagt Klaus Hermann. „Zu punkten“, sollte aus seiner Sicht aber das Minimalziel sein. Erfurt sei aber eine routinierte Mannschaft, die man nicht unterschätzen sollte. Der Trainer baut aber auf die Heimstärke seiner Mannschaft und gibt sich selbstbewusst: „Warum sollten wir Erfurt nicht schlagen?“

Die Tabellensituation sieht Klaus Hermann sechs Spieltage vor dem Rundenende nicht zu dramatisch. Er glaubt weiterhin an die Stärken seiner Mannschaft. „Wenn wir unsere Leistung bringen, können wir jeden Gegner schlagen“, so der  Trainer. Er gehe „frohen Mutes“ in die letzten Spiele. Dennoch sollte man mit einem Auge auch „nach unten“ schauen.
In den verbleibenden Partien gelte es nun noch einmal auf die Zähne zu beißen. Im Tabellenkeller sei alles etwas enger zusammen gerutscht. Diese Situation könne man sich nicht Volleyball TG Bad Soden 2. Bundesliga aussuchen. Die Pause mit dem spielfreien Wochenende zuletzt hätte seinem Team aber gut getan. „Wir müssen auf uns gucken und in jedem Spiel 100 Prozent geben“, fordert Klaus Hermann. Nur so könnte man auch die vielen Ausfälle kompensieren. Ein Lichtblick: Auch in diesem Heimspiel steht Libero Jessica Gutermann wieder zur Verfügung. Für Spielführerin Katharina Kutschbach kommt die Partie gegen Erfurt wohl noch zu früh. Klaus Hermann rechnet aber spätestens  im Heimspiel am 15. März gegen Offenburg wieder mit der Zuspielerin, die wohl wieder von der jungen Pauline Schultz vertreten wird. Der Kader wird auch gegen das SWE Volley-Team mit Spielerinnen aus der Zweiten Mannschaft verstärkt. Dadurch hat Trainer Hermann – im Gegensatz zu den vergangenen Auswärtsspielen – wieder mehr Variationsmöglichkeiten.