Damen 1 – Damen 1 erwartet den VC Offenburg

Mit einem Heimsieg könnte die Mannschaft von Trainer Klaus Hermann einen großen Schritt in Richtung Klassenverbleib machen.

Bad Soden.  Noch vier Partien stehen in dieser Saison für die Mannschaft von Klaus Hermann auf dem Programm. Mit einem Sieg im vorletzten Heimspiel könnte die TG Bad Soden dem Ziel Klassenverbleib sehr nah kommen. Immerhin gastiert am Sonntag (16 Uhr) mit dem VC Offenburg die Mannschaft in der Hasselgrundhalle, die einen Punkt und einen Platz hinter den Bad Sodenerinnen platziert ist.Volleyball TG Bad Soden 2. Bundesliga

Volleyball TG Bad Soden 2. Bundesliga„Das Spiel ist genau so wichtig für uns wie alle anderen auch“, versucht Klaus Hermann bewusst den Druck von seinem Team zu nehmen. Er fügt aber auch an: „Wenn man gegen die direkte Konkurrenz verliert, hat man keine Chance.“ Die Konkurrenz ist aber in Topform. In der Hinrunde schwächelte der VC Offenburg noch, doch nun hat die Mannschaft schon mehr Punkte auf dem Konto als in der Hinserie. „Die haben da unten auch nichts zu suchen“, spielt Klaus Hermann auf die professionellen Strukturen beim VCO an. Der Trainer weiß, dass der Gegner Qualität hat: „Sie scheinen sich stabilisiert zu haben. Dass es kein einfaches Spiel wird, das sollte jedem klar sein.“

Bei optimalem Verlauf könnte sich die TG Bad Soden wohl entscheidend von der Abstiegszone absetzen und die verbleibenden drei Partien deutlich entspannter angehen. Doch dazu ist vor heimischer Kulisse noch einmal eine Topleistung gefragt. „Es liegt in unserer Hand. Wir müssen nicht nach der Konkurrenz sehen“, weiß Klaus Hermann um die gute Ausgangssituation. Er ist sich sicher: „Wenn wir unsere Leistung bringen, dann werden wir auch gegen Offenburg punkten.“

Wie in den Heimspielen üblich steht Libero Jessica Gutermann am Sonntag wieder zur Verfügung und wird ihrem Team Sicherheit in der Annahme verleihen. Gut möglich, dass auch Spielführerin und Zuspielerin Katharina Kutschbach wieder im Kader ist. Nach einer Knieverletzung wäre Kutschbach noch einmal eine Bereicherung für den Saisonendspurt. Und Trainer Hermann hätte ein Option mehr, um die junge Pauline Schultz, die in Abwesenheit von Kutschbach bislang gute Leistungen brachte, eventuell und je nach Spielverlauf zu entlasten. Ansonsten stehen in diesem richtungweisenden Heimspiel wohl alle Spielerinnen zur Verfügung. Und auch bei der zweiten Mannschaft könnte sich Klaus Hermann möglicherweise „bedienen“, denn Terminkollisionen wird es bis zum Ende der Runde mit der „Zweiten“ nicht mehr geben.

(Höchster Kreisblatt)