Damen 1 – Knifflige Auswärtshürden in Sachsen – Beide Spiele jeweils um 16 Uhr LIVE auf sporttotal.tv/volleyball

SEID DABEI:

Samstag, 20.03.21 – 16 Uhr VCO Dresden vs. TG Bad Soden (https://www.sporttotal.tv/ma924a78ea). Sonntag, 21.03.21 – 16 Uhr Vorwärts Sachsen Volleys Grimma vs. TG (https://www.sporttotal.tv/mae8077adb).

Bad Soden – Auf die Zweitliga-Volleyballerinnen der TG Bad Soden warten am  Wochenende gleich zwei knifflige Auswärtsaufgaben gegen Tabellennachbarn. Am Samstag (16 Uhr) gastiert das Team von Steffen Pfeiffer beim VCO Dresden, 24 Stunden später steht die Partie bei Vorwärts Sachsen Volleys Grimma an.

Die zweitägige Reise beginnt morgen um 7:30 Uhr. Nach einem Corona-Schnelltest geht es in einem großen, vielleicht sogar Doppeldeckerbus, nach Dresden. „Ein Freund von mir organisiert einen Bus, der wohl auch Tische und Kühlschränke hat“, sagt Pfeiffer. So könnten seine Spielerinnen während der Fahrt Karten spielen. Der Verein sponsert zwei warme Mahlzeiten. Auch Vereinsarzt Dr. Harald Hake und Physiotherapeutin Jeannette Pfeiffer reisen mit. In Dresden hat das Team eine Übernachtungsmöglichkeit, so Pfeiffer, bevor es am Sonntagmorgen in das eine Fahrtstunde entfernte Grimma aufbricht.

„Die Vorbereitung stimmt. Reisestrapazen spielen keine Rolle. Wir können den Doppelspieltag entspannt angehen“, erklärt der 55-Jährige. Schließlich befindet sich Bad Soden als Tabellenfünfter in einem sicheren Gefilde. Nach oben ist in den verbleibenden sechs Hauptrunden Partien nicht mehr viel möglich, der Rückstand ist bereits zu groß. Und nach unten ist der Vorsprung auch längst gesichert.

Dresden hat als Vierter sechs Punkte Vorsprung auf Bad Soden. Pfeiffer plant, die positionsspezifisch jüngste Mannschaft aufzubieten. Emma Vente, Matylda Bartoszewska, Nieke Stock und Hannah Gürsching würden demnach von Beginn an ran dürfen. Zugleich würden die vier Spielerinnen den Körperlängendurchschnitt des Teams auf dem Feld anheben. „Vor allem im Mittelblock brauchen wir gegen Dresden Größe“, unterstreicht der Trainer. Dennoch wird es schwierig, gegen die Dresdener Mittelblockerinnen anzukommen. Lena Linke und Laura Berger, die Startspielerinnen auf der Position zuletzt gegen Planegg-Krailling, messen 1,96 und 1,92 Meter. Dresden gewann zuletzt sechs Partien in Serie und gab nur zwei Sätze ab. „Gegen Dresden kann man nur gewinnen, wenn man druckvoll aufschlägt und eine stabile Annahme hat. Beides waren gegen Dingolfing Top Elemente“ glaubt Coach Pfeiffer an die Chance Punkte aus Dresden mitzunehmen.

Vor dem zweiten Spiel am Sonntag (16 Uhr) in Grimma hatte ein Pressevertreter die Sodenerinnen – nach Angaben von Pfeiffer– als „erklärter Favorit“ bezeichnet. Die Gastgeberinnen liegen vier Punkte zurück auf Platz sechs. „Ich sehe das nicht so. Grimma hat schließlich bei uns gewonnen“, sagt er. Zuletzt verloren die Sachsen etwas überraschend mit 0:3 in Vilsbiburg. Jedoch agierten sie ab dem 0:6-Rückstand im ersten Satz ohne Zuspielerin.