Damen 1 – Heimspiele sollte man gewinnen – Die TG Bad Soden peilt den ersten Sieg vor heimischer Kulisse an

Am kommenden Sonntag erwartet die TG Bad Soden in der II. Volleyball-Bundesliga Süd Aufsteiger SV Lok Engelsdorf.

So soll die Bad Sodener Freude möglichst auch nach dem Heimspiel gegen Engelsdorf aussehen [Foto: Hahn]
So soll die Bad Sodener Freude möglichst auch nach dem Heimspiel gegen Engelsdorf aussehen [Foto: Hahn]
Bad Soden. Nach den Niederlagen in der Liga gegen Lohhof und in Grimma sowie dem Aus im DVV-Pokal Qualifikationsspiel in Erfurt möchte die Mannschaft von Trainer Klaus Hermann wieder zurück in die Erfolgsspur. Da kommt den Bad Sodenerinnen der SV Lok Engelsdorf am Sonntag (16 Uhr, Hasselgrundhalle) gerade recht. Gegen den Aufsteiger möchte die TG Bad Soden unbedingt den ersten Heimsieg in dieser Saison einfahren. „Wenn man die Klasse halten will, muss man den Aufsteiger zu Hause schlagen“, sagt Klaus Hermann. Der Trainer weiß aber auch, dass Engelsdorf gut in die Saison gestartet ist. Der Aufsteiger hat bereits fünf Zähler auf dem Konto. In der Dritten Liga wurde das Team souverän Meister und hat sich zudem – unter anderen mit zwei Spielerinnen aus Grimma – bestens verstärkt. „Die sind nicht zu unterschätzen“, so Hermann weiter. Seiner Meinung nach dürfe in der zweiten Liga ohnehin kein Gegner unterschätzt werden. Die bisherigen Spiele hätten gezeigt, „dass da eigentlich jeder jeden schlagen kann.“

Mit der Leistung seiner Mannschaft gegen durchaus starke Gegner ist Klaus Hermann nicht unzufrieden. Nun gelte es diese gegen Engelsdorf zu bestätigen. „Wir haben gut gespielt, doch es hat sich nicht ausgezahlt“, sagt Hermann. Mit einer ähnlichen Leistung sollte gegen Engelsdorf ein Sieg möglich sein. Der Trainer setzt dabei auch auf die Heimstärke der TG Bad Soden. Trotz der Niederlagen gegen die Spitzenteams aus Sonthofen und Lohhof zeigte sich der erst zu dieser Saison verpflichtete Trainer angetan: „Zu Hause müssen wir immer ein gutes Niveau bringen. Auf die bisherigen Leistungen können wir aufbauen.“ Klaus Hermann glaubt an die Stärken seiner Mannschaft. Wenn diese geschlossen auftrete, sei sie nur schwer zu schlagen. Engelsdorf sei sicher ein guter Gegner, „wir legen den Fokus aber auf uns“.

Wichtig sei auch die Rückkehr von Libero Jessica Gutermann, die am Sonntag – genau wie die junge Catalin Richter – wieder zur Verfügung stehen wird. Im Pokal war Trainer Hermann froh, dass sich Alexandra Cebulla als Vertreterin des verhinderten Duos zur Verfügung stellte. Doch gerade im Heimspiel hofft er auf noch mehr Stabilität in der Annahme durch die erfahrene Gutermann. „Sie ist sehr wichtig für die Mannschaft“, so Hermann weiter. Gegen Aufsteiger Engelsdorf steht ihm der komplette Kader zur Verfügung. Der Trainer kann somit wieder einmal aus dem vollen schöpfen und hat bei der Aufstellung die Qual der Wahl.